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Mein Gehirn, 37 Tabs offen und einer davon spielt Musik, willkommen im Kopfkino

  • Autorenbild: Johanna Winter
    Johanna Winter
  • 26. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Eine Frau, Johanna Winter, lächelt verschmitzt und trinkt Kaffee

Willkommen im Kopfkino


Kennt ihr das, wenn man nur kurz die Mails checken will und plötzlich nach zwanzig Minuten auf einem YouTube Video landet, das erklärt, wie Pinguine ihren Partner finden? Willkommen im Kopfkino, genau das ist mein Gehirn, nur in Dauerschleife.

Ich wache auf, denk an Kaffee, dann an Wäsche, dann an mein letztes peinliches Gespräch von 2014, und zack, läuft in meinem Kopf plötzlich ein Song aus den 90ern, ohne Grund und ohne Erbarmen.

Mein Gehirn ist also kein Tempel. Es ist eher ein chaotischer Co-Working-Space mit schlechter Akustik und permanentem Kaffeegeruch.



Multitasking oder Jonglieren?


Ich sag ja immer: Ich kann alles gleichzeitig, nur nicht wirklich ordentlich. Während ich schreibe, denke ich schon an den Einkauf, frage mich, ob ich genug Schlaf hatte (meistens ja nicht) und suche gleichzeitig meine Motivation (Sie ist seit im Moment verschwunden).

Das Leben fühlt sich manchmal an wie ein Browser, der kurz vorm Absturz steht. 'Zu viele Tabs geöffnet', ja danke, Chrome, das weiss ich selbst.

Aber dann merke ich: Irgendwie läuft es trotzdem. Ich vergesse vielleicht, warum ich in die Küche gegangen bin, aber hey, ich bring wenigstens Snacks mit zurück.



Wenn der Song im Kopf nicht aufhört...


Aktuell läuft bei mir innerlich „Hero von Bowie“. Fragt mich nicht, warum. Ich hab keine Ahnung. Vielleicht, weil mein Gehirn beschlossen hat, dass produktives Denken überbewertet wird.

Aber mal ehrlich: Diese kleinen Aussetzer, diese Gedankensprünge, sie machen uns doch irgendwie menschlich, oder?

Ich hab aufgehört, mein Chaos zu bekämpfen, jetzt tanze ich einfach ein bisschen dazu.



Kleine Erkenntnis zum Schluss


Vielleicht müssen wir gar nicht alle Tabs schliessen. Vielleicht reicht es, wenn wir ab und zu auf Pause drücken, oder leiser drehen, wenn der Kopf wieder auf Dauerschleife spielt.

Und wenn du dich heute wieder in deinem eigenen Kopf verlierst: Mach’s wie ich, lach kurz drüber, trink einen Kaffee und tanz mit deinem Lieblingsgedanken.


Manchmal ist Chaos einfach nur Kreativität mit schlechter WLAN-Verbindung.

 
 
 

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