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5 Dinge, die ich übers schreiben dachte, aber heute besser weiss :)

  • Autorenbild: Johanna Winter
    Johanna Winter
  • 17. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Spruch auf Bild übers Schreiben
  1. Ich dachte immer, ich muss einen Plan haben


Ich dachte immer, ich muss einen Plan haben, um überhaupt anfangen zu schreiben. Also so richtig, mit Struktur, Kapitelübersicht, roten Fäden und allem.

Allerdings habe ich gelernt, es reicht auch, wenn ich ungefähr weiß, wer Glitzer zaubert und wer meckert. Der Rest ergibt sich von selbst beim schreiben und zwar meistens spontan.

Ja und oft auch mitten in der Nacht, wenn ich eigentlich schlafen will.


  1. Ich dachte, meine Figuren hören auf mich


Süß, oder? Weit gefehlt! Ich dachte wirklich, ich sei die Autorin, doch

tatsächlich bin ich nur noch die, die mitschreibt, während Fidelia das ganze Chaos veranstaltet, Stups alles besser weiss und Minze, naja, sie miaut eben.

Ich sag nur: Wunschbuch! (Spoiler)


  1. Ich dachte, der erste Entwurf muss einfach gut sein


Hahahaha, nein, der erste Entwurf ist meist nicht gut, sondern ein wildes Chaos von meinen Gedanken und total durcheinander in mein Notizbuch gekritzelt.

Ich musste mir eingestehen, der erste Entwurf darf wild sein. Wild, laut, durcheinander und überladen. Er darf glitzern, stolpern und auch holprig voller wilder Ideen sein.

Hauptsache, ich habe alles aufgschrieben und er existiert in irgendeiner Form.

Aufräumen kann ich später, oder jemand anders. (Am warscheinlichesten noch Amara.)


  1. Ich dachte, es braucht Disziplin zum schreiben


Ja, das dachte ich wirklich und dann kam Minze, und Stups, und das echte Leben.

Manchmal schreibe ich fünf Seiten an einem Tag, manchmal streiche ich dann wieder sechs.

Disziplin ist gut, aber ohne Chaos kein Zauber und bei mir würde es sich sonst am Ende ziemlich steif anhören.



  1. Ich dachte, Schreiben ist ein stilles Hobby..


Hm, ja manchmal ist Schreiben schon still, aber meistens ist Schreiben ist alles, wie

Lachen, Fluchen, Staunen, Kaffee verschütten, Wörter verlieren und Neue finden.

Ja und dann, irgendwann, sitzte ich da, zwischen Kapitel 7 und einem Haufen leeren Kaffeetassen und denke: Ja, genau das wollte ich schreiben.

 
 
 

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